Wohlfühlkatalog zum Mitmachen

Montag, 23. Januar 2017

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | Wohlfühlkatalog, Kapitel Eins

Kapitel Eins

Dieses Wochenende war ein absolutes Wohlfühl-Wochenende. Sonne satt, strahlend blauer Winterhimmel von morgens bis abends. Solche Voraussetzungen sind doch geradezu ideal, um sich wohlzufühlen, oder? Aber ich möchte Wohlgefühle nicht vom Wetter abhängig machen, da kann ich Glück haben oder auch nicht, das kann ich nicht beeinflussen. Also fange ich im ersten Kapitel mit dem an, was ich zum Wohlfühlen brauche. Vielleicht ist es ja auch genau das, was du zum Wohlfühlen brauchst, wer weiß?

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Ordnung

Mag sein, dass ich ein Monk bin. Mag sein, dass ich nicht normal bin (sagt meine Schwester). Mag sein, dass ich einen Tick oder gar Schlimmeres habe. Aber ich fühle mich am wohlsten, wenn um mich herum Ordnung herrscht. In einem Singlehaushalt ist das eine ziemlich leichte Übung. Wenn's aussieht wie nach einem Wirbelsturm, dann bin ich es höchstwahrscheinlich selbst gewesen. Vielleicht auch Besuch, aber der hinterlässt ja normalerweise kein Schlachtfeld. Also: ich. brauche. Ordnung.

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Tipps & Tricks

Kennst du die 30-Sekunden-Regel? Räum. es. sofort. weg. Und zwar immer dann, wenn das Wegräumen nicht mehr als 30 Sekunden in Anspruch nimmt. Wenn du nach Hause kommst, schmeiß den Schlüssel nicht irgendwo hin, sondern immer an den gleichen Ort. Egal, was du gebraucht hast, leg es gleich wieder da hin, wo es hingehört. Immer dann, wenn ich mich dabei ertappe, etwas nur mal eben abzulegen, um es später wegzuräumen, dann kommt aus irgendeiner Ecke im Hirn ein Stimmchen und flüstert laut: 30-Sekunden! Im Grunde meines Herzens bin ich ein stinkfauler Mensch, darum sorge ich meistens gleich für Ordnung, dann muss ich irgendwann später nicht Stunden mit Aufräumen oder Putzen verbringen. Dazu hab ich nämlich noch weniger Lust. Ist das nicht auch etwas, das du deinem Nachwuchs oder dem Herrn des Hauses angewöhnen kannst?

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Schein statt Sein

Ich werde verdächtigt, einen besonders sauberen Haushalt zu haben. Stimmt aber nicht. ICH würde nicht von meinen Böden essen. Und wenn die Sonne es zu gut meint, dann sehe ich Spinnweben in Ecken, an die ich beim Staubsaugen nicht mal denke. Meine Theorie ist , dass die Ordnung schuld an dem Gerücht ist. Ich gebe zu, dass, wenn ich in ein unordentliches Büro oder eine unordentliche Wohnung komme, mein Wohlfühlbarometer um etliche Prozent fällt. Ich meine damit kein Zuhause oder Büro, in dem gelebt wird! Nein, ich meine damit Räume, denen dank der Unordnung anzusehen ist, dass sie nicht wirklich gemocht oder gar geliebt werden. Ich bin ein Schöngeist, das weiß ich, und einen solchen stören lieblose Räume. Dann fühle ich mich nicht wohl. Geht es dir auch so? Oder denkst du jetzt gerade, was ich doch für einen gewaltigen Sprung in der Schüssel habe?

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Kleine Dinge

Was das mit dem Wohlfühlkatalog zu tun hat? Naja, für mich eine ganze Menge. Ich möchte mich ja wohlfühlen, also fange ich doch mit den kleinsten Dingen an, die nicht einmal was kosten. Ich fühle mich wohl, wenn es gut riecht, wenn nach dem Lüften der Raum so etwas Frisches hat. Ich mag, wenn Räume nicht so vollgestellt sind. Manchmal geht es nicht anders, aber dann kommt wieder die Ordnung ins Spiel. Vielleicht bin ich ja doch nicht so ein Freak, vielleicht bin ich ja doch normal. Wenn ich mit dem Staubwedel durchs Haus fege und danach noch eine Runde mit dem Staubsauger drehe, dann habe ich ein sauberes Gefühl und nicht wirklich viel Zeit in die Hausarbeit investiert (Ich verrate dir aber nicht, dass der Staublappen ganz schön dreckig wird, wenn ich dann doch mal feucht Staubwische), ich fühle mich wohl. Also gehört Ordnung definitiv in meinen Wohlfühlkatalog.

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Wohlfühlmomente

Nachdem wir das also geklärt haben (das mit dem Monk und der Ordnung), hab ich noch das hier auf Lager: umgib dich mit schönen Dingen, schließe ab und zu die Augen, um einen Moment ganz mit dir allein zu sein und denk an etwas Schönes. Und wenn du dann die Augen öffnest und dein Blick fällt auf etwas Schönes in deinem Zuhause oder wo auch immer du gerade bist, dann hast du schon einen Moment zum Wohlfühlen gefunden. 

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Ich weiß nicht, ob das, was ich geschrieben habe, das ist, was du vom Wohlfühlkatalog erwartet hast - aber nachdem ich es mir laut vorgelesen habe, fand ich es einen guten Anfang, ein gutes Kapitel Eins im Wohlfühlkatalog.

Jetzt bin ich gespannt, was dir zum Thema Wohlfühlen einfällt. Und, wenn ich ehrlich bin, dann bin ich auch gespannt, was mir zum zweiten Kapitel einfallen wird. Ich hab nämlich kein Konzept und keinen Plan, da ist nix ordentlich vorbereitet ... (ich kann dich sehen, dein Grinsen reicht von einem Ohr bis zum anderen!)





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Kommentare:

  1. Liebe Frauke,
    also ich glaube weder, dass du einen Tick noch sonst was hast und auch keine Monk bist. Ich mußte jetzt erst mal gucken, was das genau ist, kenne das nur von einer Fernsehserie, die ich mal - aber nur kurz - geschaut habe, weil ich sie absolut doof fand.

    Ich glaube das nicht und ich habe es auch sehr gerne ordentlich. Allerdings richtet mein Liebster immer über das Wochenende ein kleines Chaos an, aber das macht nix, dafür ist er dann da und ich räume es gerne auf. Ich mag so viele Sachen an ihm und ich liebe ihn, da habe ich das ganz gerne.
    Zu aufgeräumte Wohnungen mag ich auch nicht, denn da stimmt dann etwas mit dem Bewohner ist, außerdem möchte ich keine Wohnung wie im Möbelkatalog.

    Also macht dich frei, du bist kein Monk.

    Ich habe es auch gerne aufgeräumt und sauber und weiß wie Wohnungen aussehen können, komme ich doch sehr viel rum und bislang habe ich noch keine Wohnung gesehen, die so aussehen, wie manche Wohnungen auf den Blogs, die ich immer wieder anschaue, wo eine Wohnung der anderen gleicht und man meint, man ist in einem Ausstellungskatalog und man sich nicht mal traut hinzusitzen.

    Ich nehme gerne an deiner Aktion teil, würde aber gerne wissen, wie lange sie dauert.

    Das konnte ich nicht lesen.

    Mit lieben Grüßen Eva
    mir macht es sehr großen Spaß zu schreiben, bei was ich mich wohlfühle.

    Lieben Gruß Eva und eine gute Woche
    und mach dir keine Sorgen, du bist schon in Ordnung :-))

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  2. Mit der Ordnung geht es mir genauso. Und ich finde auch, dass ordentliche Räume gleich sauberer aussehen als chaotische.
    Auf die Ordnung fürs Wohlfühlen!
    LG Ines

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  3. Als ich mir deinen Post durchgelesen habe, ist mir gleich klar geworden, was für mich ein wesentlicher Faktor beim Wohlfühlen ist: keine Zwänge ;) Kleiner Spaß am Rande. Eine solide Grundordnung ist schon wichtig, aber ich sehe das eher entspannter. Was brauche ich zum Wohlfühlen? gemütliches Zusammensein mit meinen Lieblingsmenschen und die Abwesenheit von Stress. Der Rest ergibt sich von allein.
    LG, Varis

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  4. Liebe Frauke,
    ich bin genau wie Du zu faul zum Suchen! ;-) Schlüssel, Geldbörse, Schuhe etc., vieles hat auch bei mir einen festen Platz. Deinem Wohlfühlkatalog stimme ich gerne zu! Außerdem gestehe ich, Deine beiden Makros (Brette mit edler Lederschlaufe und frische grüne Äpfelchen) haben gerade momentan zu meinem persönlichen Wohlfühlen beigetragen.
    Angenehmen Wochenstart
    und liebe Grüße
    moni

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  5. Liebe Frauke,
    ich grinse, ja! aber nicht, weil du keinen Plan hast, sondern weil ich auch ein ordnungsliebender (stinkfauler) Monk bin. Ausserdem hasse ich es, stundenlang nach Irgendwas zu suchen! Dazu ist mir einfach die Zeit zu schade. Leider kann ich dem Rest der Familie deine 30Sek.- Regel nicht angewöhnen. Hopfen und Malz verloren.
    Jetzt bin ich auf Kapitel 2 gespannt.

    glg und komm gut durch die Woche
    Nicole

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  6. Die Sache mit der Ordnung! Seid die Monster ihr eigenes Nest haben, hat hier eine neue Ordnung Einzug gehalten und es gefällt mir.
    Ob Ordnung in meinen Wohlfühlkatalog gehört? Ich denke schon. Wobei es sich bei mir um "gutverstautedinge" handelt. ;-)
    Ein schöner Post. Ich werde mal in mich gehen...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. Jedes einzelne Wort könnte von mir sein. Ich mag es auch gerne ordentlich und dieser Ruf eilt mir bei Familie und Freunden voraus, aber damit kann ich gut leben ;-).
    Herzlichst Ulla

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  8. Erwischt! Ja, ich habe gegrinst. Von einem Ohr zum anderen. Vielleicht hat das mit dem Ordnungs-Sinn und dem Wohlfühlen auch mit unserem Alter zu tun. Mir geht es auch so. Aber ich erinnere mich, dass ich als Teenie furchtbar unordentlich war und mich trotzdem wohl gefühlt habe. Vielleicht ein Thema für dein Kapitel 2. Wie fühlen wir uns in verschiedenen Lebensabschnitten wohl? Wo setzen wir da Prioritäten?
    Bin gespannt, wie dein Kapitel zwei wird.
    Liebe Grüße, Rahel

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  9. Vielleicht sollte ich mal bei dir in die Lehre gehen...Eigentlich bin ich ein ordentlicher Mensch, aber meine Kinder haben mich dann ein wenig "umerzogen"...Möglicherweise schafft man es auch nicht, so richtig Ordnung zu halten, wenn anderes im Leben im Chaos versinkt...hüstel. LG Lotta.

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  10. Liiebe Frauke,
    lass uns einen Monk Club gründen, grins. Ich bin definitiv auch einer.
    Ich habe es auch sehr gerne ordentlich und fühle mich dann auch am wohlsten. Schlüssel, Schuhe, Jacken, Taschen etc, haben alle einen festen Platz und werden nie woanders abgestellt.
    Mein GG zieht mittlerweile, jedenfalls teilweise, sehr gut mit. Dadurch das bei uns immer aufgeräumt ist oder wird bevor wie uns im chillen üben, sieht es auch immer sauber aus. Geputzt wird aber meistens erst später.
    Das Bild mit den Äpfeln hat es mir gerade richtig angetan
    Liebe Grüße
    Bettina

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  11. Liebe Frauke,
    ich bin dann auch mit dabei. Wenn Du nämlich mit harmlosen Dingen schon einen Sprung in der Schüssel hast, was habe ich dann? Einen dicken fetten Krater...
    Ich hasse Unordnung, räume immer alles direkt weg, oder es geht mir hundeelend, dann darf es mal fünf Minuten liegen bleiben. Und ich nerve meine Männer ganz enorm mit meiner Ordnung und meinem Aufräumfimmel. Meine Oma hat immer gesagt, wenn nachts der Strom ausfällt muss man im Dunkeln alle wichtigen Dinge blind finden.
    Nun bin ich auf Kapitel zwei gespannt und freue mich mit dickem Grinsen drauf.
    Ganz liebe Grüße
    Nicole

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  12. Liebe Frauke, das hört sich für mich auch alles sehr nach WOHLFÜHLEN an -Gefällt mir richtig gut dein 1. Kapitel :-) Bin gespannt, wie es weitergeht ...

    Wie ist das mit dem Verlinken gedacht? Wir schreiben auf unserem Blog etwas zum Thema Wohlfühlen und verlinken dann?

    GLG Dani



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  13. ich schmunzel, weil ich mich total in deinen zeilen wiederfinde :-)
    auch ich bin so ein ordnungsmonk (aber auch nur, weil mich jede form von *unordnungs*komplexität überfordert)
    herzlichste grüße & wünsche an dich
    amy

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  14. Du sprichst mir aus der Seele liebe Frauke ♥ Ich brauche auch Ordnung, schaffe es aber nicht in jedem Raum....lach... Also mein Büro leidet ein bisschen... ;)) Liebste Grüße
    Christel

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  15. ...ich glaube, ich verstehe unter Ordnung etwas ganz anderes als du, liebe Frauke,
    und das ist auch gut so...so lange sich Jede in ihrer Ordnung wohl fühlt...ich mag es auch aufgeräumt, aber dazu gehören für mich auch einige Stapel, die manchmal auch im Weg stapeln ;-)...sie sind nach Themen oder aufgaben geordnet, was eigentlich aber nur ich selbst durchblicke...und im Zusammmenleben mit noch so geliebten Familienmenschen muß man irgendwie eine gemeinsam Ordnung finden, wobei Jeder irgendwo zurück stecken muß...mit einem Messie allerdings könnte ich nicht zusammen leben,

    liebe Grüße Birgitt

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  16. Ohne Ordnung kein Wohlfühlen, ich bin ganz bei Dir. Deshalb mein Leitspruch: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!
    Liebe Grüße
    Cora

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  17. Hallo liebe Frauke,
    ich stimme Dir in allen Punkten zu: es sollte sauber sein, es sollte eine Ordnung haben und es sollte ein Raum sein, der geliebt wird und Gemütlichkeit ausstrahlt.
    Viele liebe Grüße, Synnöve

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