Sommer - Zeit für das Outdoor-Wohnzimmer

Donnerstag, 29. Juni 2017

Die Terrasse, das Outdoor-Wohnzimmer | Ideen und mehr vom Garten by fim.works

DIE TERRASSE

Oder der Balkon (je nachdem, was du so vorm Wohnzimmerfenster hast), ist das auch dein zusätzliches Wohnzimmer im Sommer? Verbringst du auch so viel Zeit wie möglich draußen, sobald der Winter sich in den Frühling verwandelt? Und bekommst im Sommer gar nicht genug davon? Na, dann solltest du auch noch fix ein paar Bilder davon machen, ein bisschen in die Tasten hauen und deinen Post dazu bei Nicole verlinken. Nicole möchte nämlich diesen Monat unsere Lieblingsecke auf der Terrasse oder dem Balkon sehen. Ich bin mächtig spät dran, aber dafür habe ich Sonne pur dabei. 

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GANZJAHRES-LIEBLINGSPLATZ

Letztes Jahr hab ich dir meine Terrasse im August gezeigt, als sie einen neuen Sichtschutz bekommen und der Sommer nochmal so richtig Gas gegeben hat. Bis Mitte September hatten wir Temperaturen von über 30 Grad und nachts ist es auch nicht wirklich kühler geworden. Aber jetzt und heute haben wir noch Juni, der von mir (und bestimmt auch vielen anderen) so sehnsüchtig erwartete Regen hat die heißen Tage und Nächte abgelöst. Warm ist es jetzt immer noch, aber die Regengüsse machen die Luft klebrig und schwer. Wenn es nicht zu sehr gießt, dann fahre ich die Markise aus und mache es mir im Deckchair auch im Regen auf der Terrasse gemütlich. Es ist so schön, dem Regen zuzusehen und zuzuhören, nicht viel mehr als die Vögel zu hören (weil kein anderer in meiner Straße auf die beknackte Idee kommt, sich im Regen auf die Terrasse zu setzen) und die herrlich frischgewaschene Luft zu genießen. 

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DECKCHAIR-LIEBE

Mein Lieblingsplatz auf der Terrasse ist eigentlich ein Möbel, ein saubequemes Sitzmöbel. In einem Deckchair kannst du Stunden, Tage verbringen (mit einem richtig dicken Polster) und bist es immer noch nicht leid. Nicht umsonst stehen diese Holzgefährten auf den Decks der Kreuzfahrtschiffe, und das schon seit hunderten von Jahren. Je nachdem, wie und wo die Sonne steht und wie sehr der Lorenz brüllt, schiebe ich den Deckchair hin und her. In die Sonne, in den Schatten und zurück. Damit ich genau das tun kann, gibt es außer dem Adironduck-Chair und dem Deckchair nur noch einen Beistelltisch auf der ganzen großen Terrasse. Dann kann ich nämlich die Sonne anbeten, wie es mir passt. Mal mehr, mal weniger. 

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BLUMEN & GRÄSER

In dem Beet neben der Terrasse habe ich zwei Duftrosen verbuddelt, von denen die eine es schafft, vier Meter weit ihren lieblichen Duft zu mir zu tragen, nämlich ans andere Ende der Terrasse. Beide blühen dieses Jahr schon zum zweiten Mal und wenn ich Glück habe, dann sogar noch ein oder zwei Mal mehr. Letztes Jahr hatte ich noch drei im Kübel auf der Terrasse, die auch himmlisch geduftet haben. Im Frühjahr hab ich sie ins Staudenbeet gesetzt und jetzt sind sie irgendwie beleidigt. Unten ganz kahl und die Blüten viel kleiner und weniger nasenschmeichelnd als letztes Jahr. Ich buddel meine Lieblinge glaube ich im Herbst wieder aus und hol sie zurück ans Haus. Die fühlen sich bestimmt ganz einsam ohne meine ewige Schnupperei!

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DIE SACHE MIT DER GRAMMATIK UND DER RECHTSCHREIBUNG

Mit meinem Post, oder besser gesagt, mit meiner Ehrlichkeit, habe ich ganz schön gepiekst, scheint mir. Aber das ist ja das Schöne am Bloggen: wenn du du und geradeheraus bist, dann findet ein solcher Post wie "Warum bist du ein Blogger" ziemlich viel Zu- und Ansprache. Habe ich zumindest festgestellt. Ich maße mir übrigens nicht an, Grammatik und Rechtschreibung perfekt zu beherrschen (schon gar nicht seit dieser kruden Rechtschreibreform), und ich werde auch einen Teufel tun, in einem Kommentar oder sonstwo ungebeten Kritik daran üben. Aber es war mir ein Bedürfnis, das auch mal ehrlich zu sagen, weil es mich bei wirklich mehr als einer Handvoll Blogs immens stört. Und ebenso wenig erwarte ich perfekte Bilder. Ich habe ganz bewusst das Wort lieblos benutzt, denn fast alle von uns fotografieren hobbymäßig für den Blog und geben sich Mühe dabei. Bis eben auf die, die lieblos herumknipsen. Weil sie vielleicht auch nur bloggen, weil sie mal gehört oder gelesen haben, dass das hip ist und das sich damit Geld verdienen lässt. Is aber nich so! Jedenfalls nicht einfach so. Aber das ist eine andere Geschichte, über die ich mich hier herausragend ausgelassen habe.

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Und nun, von mir geschätztes und mir hoffentlich gewogenes Publikum, lasse ich euch mit meinem Lieblingsplatz auf der Terrasse allein und begebe mich auf denselben. Naja, nicht sofort, aber nach Feierabend. Einen schönen Tag allerseits!




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Warum Braunschweig eine Reise wert ist

Montag, 26. Juni 2017

www.fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | Lifestyle-Blog

Braunschweig

1432 wurde das Fachwerkhaus Am Ackerhof No 2 gebaut, das macht es zum ältesten Fachwerkhaus Deutschlands. Viele Jahrhunderte später steht es noch immer in Braunschweig, der Stadt, die 1500 eine der größten Städte im Deutschen Reich war und heute eine Großstadt mit 250.000 Einwohnern ist. Im letzten Jahr des zweiten Weltkriegs hat Braunschweig zehn lange Tage lichterloh gebrannt, 95% der Häuser wurden dabei zerstört, weil Braunschweig bis zu diesem Inferno fast nur aus Fachwerkhäusern bestand. Über Dresden weiß fast jeder Bescheid, aber dass es auch Braunschweig so hart getroffen hat, das wissen nicht viele. Lange vor diesem Höllenbrand wurde das Errichten von Fachwerkhäusern wegen Brandgefahr verboten - weil Steinhäuser aber viel teuer waren als Fachwerkhäuser, wurde das Gefache einfach angestrichen, um Steinwände vorzutäuschen. Aber in der Altstadt von Braunschweig, im Magniviertel und sicher auch noch in anderen Stadtteilen stehen noch heute wunderschöne alte Häuser, auch noch allerhand Fachwerkhäuser, eben die wenigen, die das große Feuer überstanden haben. 

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ÜBER UND UNTER WASSER

Unter Braunschweigs Altstadt fließt die Oker, die früher komplett durch die Stadt floss. Die Stadt gehörte schon früh der Hanse an, obwohl nur die Oker zum Schiffen zur Verfügung stand. Lange Jahre wollte kein Braunschweiger auf der anderen Seite der Oker wohnen, weil er dann ja nicht mehr dazugehörte, bis dann die Wohlhabenden das Gebiet für sich entdeckten und dort ihre Häuser mit hunderten von Quadratmetern Wohnfläche errichteten. Heute ist genau dieses Gelände der teuerste und begehrteste Teil der Stadt, weil es sich dort traumhaft schön leben lässt. Wenn ich dem Schwadronieren des Stadtführers so andächtig gelauscht hätte, wie er mit Inbrunst vorgetragen hat, dann könnte ich dir sicher noch einiges mehr erzählen, aber ich hab irgendwann aufgegeben und nicht mehr zugehört. Mit dem Gästeführer, der uns zu Fuß durch die Stadt totgequatscht hat, haben wir wieder einen großen Teil miesen Karmas abgearbeitet - er hat aus anderthalb Stunden zweieinhalb gemacht und fand sich unglaublich ... toll. Außerdem kannten wir das meiste schon von der Tour mit dem Oldtimerbus, die Zeit hätten wir auch anders investieren können.

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SCHLOSS ODER ATRAPPE?

Bis das Stadtschloss in Berlin fertig ist, ist das Braunschweiger Schloss das jüngste deutsche Schloss. Aber anders als in Berlin wurden hier tatsächlich alte Steine und Materialien verbaut, die von den beiden abgebrannten Vorgängern noch zu gebrauchen waren. Eine Investorengruppe hat das Schloss wieder aufgebaut, tatsächlich so, wie es mal gewesen ist und nicht wie in Berlin nur eine Fassade vor einen Betonbau gesetzt. Die Quadriga auf dem Dach ist eine Spende, sie konnte aus einem Modell der ersten Quadriga neu gegossen werden. Heute ist das Schloss wieder ein Tempel der Freude: ein Shoppingcenter mit 150 Geschäften, die dem Braunschweiger Einzelhandel zu mehr Umsatz denn je verholfen haben. Dieses Shoppingcenter lockt Menschen zu Hunderten in die Stadt, in der sich alles zu Fuß erledigen lässt. Ich fand es unglaublich, wie wenig Verkehr es da gab und wie entspannt die Atmosphäre in einer Großstadt sein kann.

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EINE FLOSSFAHRT AUF DER OKER

... die musst du unbedingt machen, wenn du in Braunschweig bist! Es ist unfassbar schön auf der Oker, die Floßfahrt war wie ein Urlaub im Urlaub. Obwohl unser Kahn nicht der einzige auf der Oker war, obwohl wir nur ein paar Minuten von der Stadt entfernt waren und mitten durch Wohngebiete gestakt sind, herrschte eine unglaubliche Ruhe dort. Ich kann gut verstehen, warum diese Gegend die begehrteste Braunschweigs zum Wohnen und Leben ist. Du kommst an Parks vorbei, die im ganzen Stadtgebiet angelegt sind, fährst unter Brücken her, auf denen kein Großstadtverkehr dröhnend vorbeirauscht und kannst sogar das Elternhaus von Hansjörg Felmy begaffen. Der botanische Garten ist von der Oker aus zu sehen und die tief hängenden Äste der Bäume, die am Ufer und im Wasser wachsen, rascheln und rauschen über dir. Famos!

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Nachdem wir uns hier auf der Oker so fein erholt haben, sind wir fit für einen Fußmarsch durch das Magniviertel, zum Happy Rizzi House und auch dafür, uns um die ulkigen Figuren zu kümmern, die überall in der Stadt stehen. Und wenn wir das am nächsten Montag erledigt haben, dann bist du gut vorbereitet für eine Städtereise nach Braunschweig. Vielleicht laufen wir uns da ja sogar über den Weg, wenn ich das nächste Mal hinfahre, wer weiß ...

Hier geht's zum ersten Teil über Braunschweig.



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Er liebt mich, er liebt mich nicht ... Gänseblümchen!

Freitag, 23. Juni 2017

Ein Sträußchen Gäsenblumen, dekoriert mit alter Kaffemühle und Milchkanne by fim.works

Tausendschön

Und das sind sie wirklich: tausendmal schön! Sie haben ganz wunderhübsche Namen, die Gänseblümchen und ich finde, den haben sie sich auch verdient. Ganze Teppiche wachsen auf manchen Rasenflächen und mein Sträußchen habe ich vor meinem Rasenmäher gerettet. Diese hier sind für dich, dich, dich und dich! So liebe Kommentare habe ich zu dem Post über das Bloggen bekommen, da haue ich gleich mal eine Riesenladung Bilder raus. Viel Spaß auch beim rauf und runter klicken ;-) Und für dich, liebe Jessica, sind sie zum Geburtstag!

Ein Sträußchen Gäsenblumen, dekoriert mit alter Kaffemühle und Milchkanne by fim.works

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DEKO

Fest im Fäustchen (okay, in der Pfote) habe ich sie der Mutter entgegengestreckt, aber sie wollte sie mir nicht wegnehmen: "Die sind so hübsch, die gehören auf den Blog!" Also hab sie artig ins Haus getragen, ein klitzekleines Väschen gesucht und den Rasen geschoren. Und als Belohnung hab ich sie dann geknipst. Hat das Spaß gemacht! Ein bisschen ollen Kram dazu, Schwarz drumherum und schon sind die Maßliebchen an Hübschheit nicht mehr zu übertreffen. (Hab ich schon mal erwähnt, dass ich gerne Wörter erfinde?) Die Kaffeemühle und auch die Milchkanne hat mir meine Schwester geschenkt, als ich noch in all meinen Antiquitäten gehaust habe. Beides so fein, dass es auch in der modernen Küche als Deko bleiben durfte. Ich bin da ja nicht so. Gefallen muss es mir, nicht hip, in oder blogkonform sein. 

Ein Sträußchen Gäsenblumen, dekoriert mit alter Kaffemühle und Milchkanne by fim.works

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MONATSRÖSERL

Ich wollte gerne wissen, warum das Gänseblümchen Gänseblümchen heißt und bin als erstes über all die schönen Namen dafür gestolpert. Hach, sowas mag ich ja. Wenn Hübsches auch einen hübschen Namen hat. Oder gleich mehrere. Ich hab allerhand hier im Post versteckt, am Schluss werden sie abgefragt, also aufgepasst und mitgemacht! Von März bis November blühen die Maßliebchen, unermüdlich, immer wieder. Ich hab's übrigens versemmelt, die Zauberkraft des Augenblümerls zu bemühen: hätte ich die ersten drei Himmelsblumen gegessen, dann hätte ich das ganze Jahr über keine Augen- oder Zahnschmerzen bekommen und auch kein Fieber. Aber ich kann's wiedergutmachen; ich pflücke einfach am Johannistag zwischen zwölf und eins eine Handvoll und schleppe sie getrocknet mit mir rum, dann geht keine wichtige Arbeit schief. Also, auf sie mit Gebrüll! Noch mehr Namen kannst du hier nachlesen.

Ein Sträußchen Gäsenblumen, dekoriert mit alter Kaffemühle und Milchkanne by fim.works

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REMEMBER ME

Liebesblümle hatte ich noch nicht in der Vase, aber Gerbera mit Puscheln in Orange gab's vor drei Jahren um diese Zeit. Japanischen Ahorn in und hinter Glas gab es, da war ich mit der Astschere ein bisschen zu beherzt unterwegs. Kübel, Pötte, Körbe und Eimer im Garten, die gab es letztes Jahr im Juni zu sehen. 

Ein Sträußchen Gäsenblumen, dekoriert mit alter Kaffemühle und Milchkanne by fim.works

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So, das waren jetzt alle Bilder von den Gartenbürstli und viel mehr Text fällt mir auch nicht ein. Wieviele verschiedene Namen waren es?

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Warum bist du ein Blogger?

Mittwoch, 21. Juni 2017

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BloggerIn

Ja, warum bin ich Bloggerin? Und warum schreibe ich darüber, warum ich es bin? Weil Doreen gefragt hat und die Bärbels Posts dazu sammeln, darum schreibe ich darüber. Und warum ich Bloggerin bin, das versuche ich mal mit den Fragen von Doreen für dich und mich zu beantworten.

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WARUM HAST DU ANGEFANGEN ZU BLOGGEN?

Meine Schwester hat mich auf die Idee gebracht. 2013 habe ich einen DaWanda-Shop aufgemacht, der nicht so toll lief, wie ich mir das gewünscht hatte. Meine Schwester meinte, ein Blog wäre genau die richtige Werbeplattform dafür. "Da gibt's ganz viele, die finden Shabby toll und wenn du dann darüber bloggst, dann klicken die auch zum Shop und damit wird der dann bekannt." Prima Idee, hat nur nicht funktioniert. Den Shop habe ich vor zwei Jahren eingestampft und den Blog zu dem Ort gemacht, der er heute ist.

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WAS MAGST DU BESONDERS AM BLOGGEN?

Ich habe schon in der Schule gern Geschichten aufgeschrieben, habe es nie geschafft, einen Aufsatz vor dem Abgeben auch noch ins Reine zu übertragen. Meine Deutschlehrerin war immer davon überzeugt, dass ich mein Geld mal mit Wörtern verdienen würde, weil ich sie so mag, weil ich so gerne schreibe. Zum Leben reicht das Bloggen nicht, aber das ein oder andere Extra lässt sich davon inzwischen schon bezahlen. Ich mag den Austausch mit anderen BloggerInnen, dass sich regelrechte Unterhaltungen über die gegenseitigen Kommentare entwickeln. Ich mag die Ideen, die im Bloggerland herumschwirren, interessante Themen, tolle Bilder, manchmal auch einfach die Schreibe, das Wissen, dass ich aus Posts mitnehmen kann. Und ich mag, dass meine Bilder in die weite Welt reisen und so vielen Menschen gefallen.

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WAS IST DIR DAS WICHTIGSTE AUF DEINEM BLOG?

Dass ich ich bin und bleibe. Das ist mir am Anfang sehr schwer gefallen, weil ich auch im Leben 1.0 nicht ich war. Warum, das kannst du hier nachlesen. So schwülstig sich das auch anhört, aber seit ich wieder zu mir gefunden habe, zu meinem alten Ich, und auch wieder ich bin, macht mir das Bloggen erst richtig Spaß. Ich schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist und worüber, das bestimme ganz allein ich. So soll es auch bleiben!

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WAS IST DIR GAR NICHT WICHTIG?

Das ist eine schwere Frage, weil ich noch nie darüber nachgedacht habe. 
... ich habe jetzt drei Tassen Tee getrunken, den Blättern im Wind zugesehen, der Musik zugehört und hab noch immer keine Antwort.
Vielleicht, nicht allen zu gefallen, sondern meinem Bauchgefühl zu vertrauen?

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ZU WELCHEM THEMA WÜRDEST DU NIE POSTEN?

Politik, definitiv Politik.
Religion.
Nähen (so ein Näh-Gerät und ich, das geht einfach nicht gut).

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WAS IST DIR WICHTIG AN ANDEREN BLOGS?

Ich mag nicht, wenn ein Blog so dermaßen kommerziell ist, dass ich das Gefühl habe, einen Prospekt zu lesen. Werbung ist okay, mache ich selber auch, aber nur Werbung, das geht gar nicht. Ich lese gern und mag mir ansprechende Bilder anschauen, darum habe ich große Probleme mit Blogs, die konsequent Grammatik, Rechtschreibung und Punkt & Komma ignorieren oder lieblos geknipste Bilder bewundert haben möchten. Da bin ich so schnell wieder wortlos verschwunden, wie ich mit meiner Maus den Tab schließen kann. Nenn' mich einen Snob, aber mir fällt das Wohlfühlen dann echt schwer.

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WIE STEHST DU ZUM GROSSEN BLOGSTERBEN?

Ich finde es sehr schade, dass viele der Blogs zu Kommerzblogs verkommen, wenn sie eine große Menge an Followern und Klicks erreicht haben. Bloggen fordert einen großen Teil meiner Freizeit ein, wenn ich das Fotografieren, Bilder bearbeiten, Schreiben, Layouten, Korrektur lesen und Kommentieren mal in Zeit zusammenfasse. Darum kann ich einen Instagram-Account oder eine Facebook-Seite auch nicht als ernsthaften Blog akzeptieren. Aber leider sind das die Plattformen, die es mir manchmal echt schwermachen, den nicht gerade kleinen Aufwand des Bloggens weiter zu betreiben. Einfach weil es deprimierend sein kann, wenn du Stunden damit verbracht hast, einen Post auf die Beine zu stellen und dann nicht besonders viel Anerkennung durch Klicks und Kommentare dafür zustande kommt. Auch wenn es sich anders selbstlos und toll anhört: Ich blogge nicht für mich, sondern dafür, dass meine Bilder und Texte Gefallen finden. Und weil es auf Instagram und Facebook in Sekunden erledigt ist, mit einem Herz oder Like mein Gefallen auszudrücken, warum sollte ich dann Stunden damit verbringen, Blogposts zu lesen? Weil viel Herzblut darin steckt, darum. Ich fände es schade, wenn all die schönen Blogs von den schnelllebigen Plattformen verdrängt werden. Lasst uns weiter Bloggen!

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WIE GEHT ES WEITER?

Na, so wie bisher! Ich texte dich zu und lade so viele Bilder hoch, dass du einen Tennisarm vom rauf und runter klicken bekommst! Ich bestaune weiter deine tollen DIYs, dein Zuhause, deinen Garten und all die Ideen, die du hast. Wir unterhalten und bewundern uns und wenn es richtig gut läuft, dann lernen wir uns sogar mal Live & in Farbe kennen. 

Wie sieht's bei dir mit der Bloggerei aus? Hast du auch Lust, dir mal ein paar Gedanken dazu zu machen? Dann nix wie los und in die Tasten gehauen!

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