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Fotografie | SchwarzWeissBlick No 34

Dienstag, 1. November 2016

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

Ruhe und Frieden

Ein Ort der Stille, der Einkehr, des Gedenkens. Der Toten und der Lebenenden. Stille, ein schattiges Plätzchen auf der Lichtung unter all den großen und alten Bäumen. Sie standen schon hier lange bevor die ersten Seelen zur ewigen Ruhe gebettet wurden. Inmitten von Feldern steht die kleine, schlichte Kapelle. Umgeben von einer niedrigen Hecke, die Grabstätten auf der Lichtung und kreisförmig um sie herum angelegt. Im Schatten der mächtigen Bäume finde ich ein wenig Ruhe, verweile einen Moment im Schatten, über mir   leise raschelnde Blätter.

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

In Gedanken

Es ist noch nicht lange her, dass der Steinmetz auch den Namen des Großvaters in dem Grabstein verewigt hat. Großmutter haben wir schon vor vielen Jahren in Gottes Obhut gegeben, für sie war es nach Krankheiten und einem Leben voller schwerer körperlicher Arbeit sicher ein Segen. Für uns, die wir sie noch immer vermissen, war es ein großer Verlust. Großmutter war immer für die Familie da, hat jedem von uns ihre Liebe, ihr großes Herz geschenkt. Zu wissen, dass ich sie an einem so schönen und friedlichen Ort besuchen kann, wann immer ich mag, das ist ein gutes Gefühl.

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

Phantasie und Wirklichkeit

Wie es wohl dort ist, wo die Verstorbenen jetzt sind? Ist es dort immer warm, hat ein jeder genug zu essen und zu trinken, muss niemand mehr leiden? Herrscht dort immer Frieden? Es ist noch nicht allzu lange her, dass der letzte Krieg 1918 ein Ende fand. Einige der jungen Männer aus dem Dorf haben in der Fremde ihr Leben gelassen, in ihren Gräbern ist nur ein leerer Sarg. Wandern sie jetzt durch die Welten, in Unruhe und Ungewissheit? Oder haben sie hier wirklich Ruhe gefunden, geborgen in der friedvollen Stille des Friedhofs und der nahen Familie? Kaum sind die Wunden verheilt, Kummer und Schmerz verblasst, da gibt es schon wieder Gemunkel, dass ein neuer Krieg ausbrechen wird.

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

Feiertag

Heute ist Allerheiligen, in der Kirche wird eine Messe gelesen, wir gedenken der Heiligen, jeder auf seine Art, nach seinem Glauben. Auch ich als Atheistin gedenke an diesem Tag. Gedenke der Lieben, die wir verloren haben. Freue mich des Lebens, feiere es. Es ist schließlich ein Feiertag! Da passt ja wunderbar, dass ich den SchwarzWeissBlick an Allerheiligen einem Friedhof widme. Fotografiert habe ich schon vor Wochen, im späten Sommer (extra nicht Spätsommer, der Sommer kam schließlich zu spät dieses Jahr!). Mit dem Rad war ich da, bei über 30 Grad. Aus Dusseligkeit, weil ich mit leerem Akku losgefahren bin, durfte ich die Strecke gleich viermal fahren, zweimal hin, zweimal zurück.

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen

fim.works | Fotografie. Wortakrobatik. Wohngefühl. | SchwarzWeissBlick No 34 | Friedhof Holzhausen


Ich konnte nichts über die Geschichte dieses Friedhofs finden, darum hab ich selbst wieder was erfunden. Die Kapelle dient heute nur noch als Gerätehaus, in den Siebzigern wurde eine neue Kapelle gebaut. Mit dem sagen wir mal ... spröden Charme der Siebziger.

Du hast ab heute den ganzen November Zeit, um einen oder auch mehrere Posts zu verlinken, ganz wie du Lust hast. Ich freu mich auf dich!



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Fotografie | SchwarzWeissBlick No 33

Montag, 10. Oktober 2016

 fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 33 | Friedhof Holzhausen

Ich habe unglaubliche zwei Stunden gebraucht, um an dieses Bild zu kommen. Zwei Stunden! Eine Geschichte hatte ich schon im Kopf, die Bilder als RAW auf der Festplatte. Aber dann ...

Ich starte Lightroom - dauert ewig.
Okay, dann eben fix die Himmelsbilder von heute zuerst. Von der Speicherkarte auf den Rechner klappt ja noch.
Ich will die Bilder von der externen Festplatte hochladen - das Biest hängt sich auf.
Den Laptop neu starten. Dauert ewig.
Die Bilder vom Himmel schnell zu Ende bearbeiten, während ich die Bilder für den SchwarzWeissBlick in Lightroom lade.
Aus Versehen die Bilder vom Himmel gelöscht. Wiederherstellungsprogramm starten. Die Bilder sind weg, weg, weg.
Die Schwarzweißbilder bearbeiten und in den richtigen Ordner exportieren - dauert eine (!) Stunde.
Dann sind zwei Stunden rum, ich hab schlechte Laune und keine Lust mehr.

Also gibt es heute nur dieses eine Bild, damit wenigstens du deinen Post hier verlinken kannst.

Hab einen guten Start in die neue Woche ... ich bin ein kleines bisschen genervt, während ich das hier tippe, sorry ...


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Fotografie | SchwarzWeissBlick No 32

Montag, 26. September 2016

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

Bewunderung

Ich mag das Gelände vom Gut Iggenhausen, am meisten mag ich die Fenster in dem Gebäude, was ich dir heute zeige. Ich weiß nicht, als was es mal gebaut wurde oder wofür es heute genutzt wird, aber die Fenster, die hechele ich jedesmal an, wenn ich daran vorbeiradle. Gestern habe ich das Traumwetter genutzt, um mal wieder eine Runde mit dem Rad zu drehen und dieses Mal mit Kamera.

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

Steinalt

Dieses Gebäude wurde 1845 gebaut, da wurde anscheinend noch viel Wert auf das Äußere gelegt, darauf, dass das Gebäude nicht nur zweckmäßig, sondern auch hübsch anzusehen ist. Bestimmt nicht immer und überall, aber auf diesem Gelände mit ziemlicher Sicherheit. 1070 wurde das Schloss Iggenhausen zum ersten Mal erwähnt, es gibt sogar Annahmen, dass das erste Gebäude schon im 9. Jahrhundert entstand. Auf jeden Fall aber ist es eines der ältesten Herrenhäuser in Lippe. Den Junior vom Freiherr von Eckardtstein würde ich sogar erkennen, wenn er mir in der Stadt begegnet. Die Eltern nicht, aber dem Hörensagen nach legt die Mutter sehr viel Wert darauf, auch als Freifrau angeredet zu werden. Wenn ich da mal dabei sein sollte, weiß ich auch Bescheid ;-) 

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

Großzügkeit

Als ich das letzte Mal mit der Mutter durch den Park vom Gut Iggenhausen geradelt bin, haben wir uns darüber unterhalten, dass es wirklich großzügig ist, dass jeder, der mag, über den Hof des Gutes spazieren oder radeln darf. Der Gutspark ist zum Teil verwildert und fast alles davon ist frei zugänglich. Es gibt sogar eine Kapelle, in der Brautpaare sich trauen lassen können. Ich glaube, ich fahre nochmal hin, um alles zu knipsen, denn das Schloss ist wirklich schön. Und es hat einen tollen Wintergarten, den kann ich zumindest aus der Ferne fotografieren. Interessiert dich das, hast du Lust auf einen Ausflug dorthin?

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

Landarbeit

Seit ungefähr einem Jahr stehen die Paletten mit den Steinen vor meinen Lieblingsfenstern, ich finde, die könnten so langsam mal da weggearbeitet werden. Sie stören nämlich meine freie Sicht. Vor einiger Zeit habe ich mal mit dem Vater genau da Holz gemacht, von Zeit zu Zeit verkauft der Freiherr nämlich auch mal Holz aus seinem Wald. Als ich gestern da war, sind ein paar Mal Traktoren mit Anhängern an mir vorbeigerattert und ich stand ziemlich im Staub. Und aus einer der Staubwolken hat sich dann ein Radfahrer materialisiert, der wissen wollte, ob denn auf den Bildern zu sehen ist, wie schön die Fenster tatsächlich sind. Na klar kann man!

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

Neuer Plan

Ab sofort ist die Verlinkung für den SchwarzWeissBlick zwei Wochen lang geöffnet. Wie immer von Montagmorgen 7:00 Uhr bis Samstagabend 23:55 Uhr, aber eben nicht ein, sondern zwei Wochen lang. Und du kannst während dieser zwei Wochen so oft und so viel verlinken, wie du magst. Ich habe Pläne, die eine ganze Menge Zeit in Anspruch nehmen und ich möchte gern über mehr als den SchwarzWeissBlick und Blumen schreiben, habe aber nicht immer Zeit und Muße, drei bis fünf Posts die Woche aus dem Ärmel zu schütteln. Du weißt ja sicher selber, dass es auch schon mal vier Stunden oder mehr dauern kann, bis Bilder und Text fertig sind. Nicht immer, natürlich, aber meistens mindestes ein oder zwei Stunden. Kein Gejammer! Nur ein neues Zeitmanagement ;-)

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 32 | altes Gebäude auf Gut Iggenhausen

Dankeschön 

Mir fehlte in den letzten Wochen oft die Zeit, um auch bei dir zu kommentieren, das Wetter war einfach zu schön für den Computer, draußen gab es zu viel zu tun und auch zu genießen. Aber wenn der Herbst jetzt tatsächlich anrückt, dann kann ich Besserung nicht nur geloben, sonder auch leben, jawoll. Mache ich aber auch dann, wenn der Sommer noch ein bisschen länger bleibt. Damit du auch mitbekommst, dass ich sehr wohl weiß, was bei dir so auf dem Blog los ist, mir nur keine Zeit für Kommentare abgezwackt habe.

Ich freue mich auf die bestimmt wieder tollen Beiträge zum SchwarzWeissBlick und wünsche dir einen tollen Start in die neue Woche!

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Fotografie | SchwarzWeissBlick No 31

Montag, 19. September 2016

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. SchwarzWeissBlick No 31 | Türen in Antwerpen

Vor zwei Jahren war ich in Belgien, unter anderem auch in Antwerpen. Und immer noch nicht habe ich alle Bilder von der Reise gepostet. Dabei sind wirklich schöne Aufnahmen dabei, von schönen Plätzen und Orten. Jetzt ist das schon so lange her, dass ich gar nicht mehr weiß, welche Bilder was zeigen. Aber wenigstens habe ich die Bilder nach den Städten im Archiv abgelegt, wo ich sie geknipst habe. Lotta möchte gerne für Bunt ist die Welt Türen sehen und da hab ich gleich mal ein bisschen gestöbert und all diese schönen Türen im Ordner Antwerpen gefunden.

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. SchwarzWeissBlick No 31 | Türen in Antwerpen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. SchwarzWeissBlick No 31 | Türen in Antwerpen

Stadtführer

In Antwerpen hatten wir einen Stadtführer, der seinen Job absolut geliebt hat. So viel Begeisterung kann sonst keiner Aufbringen, so viel Enthusiasmus. Der hatte einen solchen Spaß, uns seine offensichtlich geliebte Stadt zu zeigen und ihre Geschichte zu erzählen, dass es gar nicht anders sein kann.

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. SchwarzWeissBlick No 31 | Türen in Antwerpen

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. SchwarzWeissBlick No 31 | Türen in Antwerpen

Alt & Neu

Ich habe seit zwei Jahren eine neue, moderne Haustür. Ich hätte mir eine andere ausgesucht, aber der Vermieter hat bezahlt, also hat er auch bestimmt. Und sie ist ja auch ganz hübsch anzusehen. Es gibt wirklich schicke Türen, aber als schön würde ich keine bezeichnen. Schön sind alte Türen, sie haben ein Gesicht, eine Geschichte. Und ich behaupte mal, dass in alten Türen viel mehr Arbeit steckt als in neuen. Und die Portale, die sie oft umgeben, sind Kunstwerke. Mit Figuren, wunderschönen Glasarbeiten, Marmor, Granit, wunderbaren Steinen. Stell dir da mal eine neue, moderne Kunststofftür vor. Oder eine der Türen, die in den 70ern beliebt waren. Gruselig, oder?

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. SchwarzWeissBlick No 31 | Türen in Antwerpen

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Die Tür

Eine Tür ist eine meist drehbare Einrichtung zum Schließen einer Öffnung in einer Wand oder einer Mauer, einem Durchgang oder einem Einstieg. Es gibt Innen- und Außentüren. Die wahrscheinlich älteste Tür, die bis heute jemals gefunden wurde, ist etwa 5000 Jahre alt. Du möchtest mehr über Türen wissen? Dann gibt's hier Unmengen an Wissenswertem zur gemeinen Tür.

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. SchwarzWeissBlick No 31 | Türen in Antwerpen

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Magst du auch gern alte Türen? Oder hast du nichts dafür übrig?


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Fotografie | SchwarzWeissBlick No 30

Montag, 12. September 2016

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

Ich glaube, ich bin längst vergessen. Staubig stehe ich hier, staubig und mit plattem Reifen. Spinnweben kitzeln mich überall, wenn der Wind sie hin und her bewegt. Dabei fühle ich mich noch so gut! Okay, ich bin schon etwas in die Jahre gekommen, seit 1954 sind ja nicht nur ein paar Tage vergangen. Aber ich war immer fleißig, immer zuverlässig. Immer!

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

KLEINIGKEITEN

Hach, was wäre das schön, wenn ich mal wieder gewaschen, der platte Reifen repariert und alles wieder in Ordnung gebracht würde! Dann könnte ich morgens wieder auf die Felder, zusehen, wie der Tag erwacht, die Vögel den Tag begrüßen und endlich wieder den satten Geruch von Ackerboden riechen. Ist doch nicht viel Arbeit, so ein bisschen Luft und das Loch kitten, dass der Nagel in den Mantel gestochen hat. Jetzt stehe ich hier rum, ein wenig schief, und kann mir nur das Treiben auf dem Hof ansehen.

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

ALT UND ABGEWETZT

Fühl mal, wie glatt meine Metallteile unter der Staubdecke sind. So oft benutzt, von unzähligen Händen glattpoliert. Das Lenkrad ist ein bisschen rau, der Metallsitz ein bisschen hart. Aber ich kann mich erinnern, dass ich früher ein Fell darauf liegen hatte. Das war bestimmt schön für den, der den ganzen Tag darauf gesessen hat. Im Winter kann das Metall nämlich mächtig kalt werden, dann friert's sogar mich. Aber ich strenge mich dann einfach noch ein bisschen mehr an und dann wird mir warm.

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

WEIT GEREIST

Hab ich dir schon erzählt, dass ich nicht nur weite Strecken auf den Feldern zurückgelegt habe, sondern dass ich auch über's Meer gefahren bin? Von Canada bin ich mit dem Schiff nach Kolding gereist und von da irgendwann nach Deutschland, nach Herford. Ganz schön aufregend, so lange unterwegs zu sein, das kann ich dir sagen. Und immer konnten sich die Menschen auf mich verlasen. Ab und zu hat's hier und da mal ein bisschen geklemmt, aber das ist immer wieder in Ordnung gebracht worden. 

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

fim.works | Fotografie. Leben. Wohnen. | SchwarzWeissBlick No 30 | Massey Ferguson Traktor Baujahr 1954

EIN WUNSCH

Vielleicht kannst du ja ein gutes Wort für mich einlegen, mal fragen, wie lange ich hier noch so schief stehen und immer nur zugucken soll. Ich will doch wieder raus, raus auf die Felder!

Nächste Woche gibt's ein altes Gebäude, ganz frisch geknipst. Ich hab ein bisschen Probleme bei der Recherche, darum gab's heute wieder einen Traktor. Jetzt sind aber alle Bilder online, jetzt gibt's keine Traktoren mehr ;-)


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